12.12.18

von / Mittwoch, 12 Dezember 2018 / Veröffentlicht inBlog

Überzuckerte Weihnachten.
Sinnbildlich, also in weiss getüncht, dies wäre meine Wunschvorstellung für die kommenden Tage. Es verleiht den Feierlichkeiten so schön den letzten Schliff, wenn’s bei Kerzenschein drinnen wohlig warm ist und sich der Schnee draussen wie Watte über den Feldern ausbreitet.
Im wortwörtlichen Sinn werde ich Jahr für Jahr diesbezüglich stets vor grössere Herausforderungen gestellt. In unserem Haushalt herrscht per se schon ein Überschuss an Zuckerhaltigem – pro Person gerechnet. Die Familien-Managerin – also ich – wurde vermutlich mit Schoggi-Milch oder dergleichen „grossgezogen“ (irgendeine Erklärung brauche ich ja für meinen reichlichen Zucker-Konsum). Auch das Familien-Oberhaupt ist den Sweets nicht gänzlich abgeneigt. Und erst der Nachwuchs, ja der könnte sich wohl sogar ausschliesslich davon ernähren.
Und nun also die Adventszeit. Heisst nebst Grittibänzli, Mandarindli, Nüssli und Lebkuchen vorallem Schöggeli in Hülle und Fülle. In allen Variationen und Formen wie Taler, Schneemännli, Samichläusli, Undefinierbares direkt aus dem Adventskalender etcetera. Und dann noch die selbstgemachten Weihnachts-Guetzlis ! Diese gehören bei uns seit eh und je dazu. Ohne Mailänderli, Sablés und Co. geht bei mir als selbsternannte „Miss Backofen“ natürlich nichts, soviel ist klar.
Ein schwieriges Unterfangen also, in der Zeit der himmlischen Düften ungesunde Kohlenhydrate irgendwo einsparen zu können. Unsere Flucht nach vorn heisst; mehr Bewegung, am besten gut getarnt. Schöne Winterabend-Spaziergänge im Lichterschein zum Beispiel. Wären übrigens viel einfacher durchzubringen, wenn denn auch die Landschaft wunderbar weiss überzuckert wäre…

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