14.02.20

von / Freitag, 14 Februar 2020 / Veröffentlicht inBlog

Wenn die Grippe kurz vor den Sportferien Einzug hält. Zuerst streift’s den Sohn. Das geht nach nur einem Ruhetag noch ganz glimpflich über die Bühne. Dann trifft es die Tochter. Mit jedem Tag wird der Lärmpegel punkto Husten und Schnupfen bei ihr höher, sie bleibt aber tapfer. Denn, wenn das Grossmuetti aus dem Bernbiet auf Besuch ist, so kann man unmöglich schlapp machen. Und auch der bevorstehende Gspändli-Zmittag tags darauf darf natürlich nicht ins Wasser fallen. Dann der nächste Tag; der Leidensdruck hat schon fast seinen Höhepunkt erreicht. Sie wehrt sich nach wie vor, ist schliesslich noch ein kleiner Ausflug geplant. Gleichzeitig erwischt es nun auch die Mama, also mich. Auch ich kämpfe dagegen an, damit unser gemeinsames Ausflügli nicht ins Wasser fällt. Am Abend dann knicken sowohl die Tochter wie auch ich und – etwas weniger intensiv – auch der Sohn ein. Der nächste Tag; ich schleppe mich aus dem Bett, wecke mein Mädchen und erkundige mich nach dessen Befinden. Naja, meint sie. Tapfer aber zieht sie sich an und schafft es bis zum Zmorge-Tisch. Fit sieht anders aus, denke ich und ich rate ihr, sich gut zu überlegen, ob sie nicht doch lieber wieder ins Bett kriecht. Gesagt, getan. Kurz darauf dasselbe Szenario beim Sohnemann. Nur dass er es schon gar nicht aus den Federn schafft. Auch besser so. Alle nehmen wir nochmals eine Mütze Schlaf. Ich grad auf dem Wohnzimmer-Sofa, denn nochmals umziehen ist mir zu anstrengend. Der einzige, welcher der Grippe (noch) trotzt, ist das Familien-Oberhaupt. Lediglich etwas Kopfschmerzen sind bei ihm zu verzeichnen. Er verlässt trotzdem beschwingt unsere vier Wände.
Tags darauf schaffen es die Kids wieder zur Schule – und auch ich kann glücklicherweise einen wichtigen Termin kurz vor knapp wahrnehmen. So richtig auf dem Damm ist allerdings noch niemand wirklich – bis auf den Papa, nach wie vor.
Dann der totale Rückschlag, bei 3/4 der Familie. Nur das Töchterli, welches als erstes grippig wurde, ist nun wieder soweit fit. Der Sohn und nun auch der Papa und vorallem ich steigern jetzt den Lärmpegel so ziemlich an. Kein überzeugendes Bild geben wir ab, mit all den Taschentüchern, Nasen- und Husten-Tröpflis und den Teetassen. Ich tausche sogar meinen geliebten Kafi mehrmals freiwillig gegen ein selbstgebrühtes Hausmittel-Getränk ein – und glücklicherweise gar nicht so schlecht !
Dem morgigen Start in die Skiferien sehen wir aktuell grad nicht wirklich sehr realistisch entgegen. Vermutlich läuft’s auf eine Verschiebung um ein bis zwei Tage hinaus. Was allerdings nicht das Ende der Welt bedeutet, denn; es fehlt ziemlich viel Schnee in unserer Ferien-Destination…es kann also auf der ganzen Linie nur noch besser werden…

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