19.01.18

von / Freitag, 19 Januar 2018 / Veröffentlicht inBlog

„Abwarten und Tee trinken“.
Ein Zitat, welches so überhaupt nicht zu mir passt. Einerseits gibt’s bei mir selten etwas abzuwarten – höchstens, bei unwichtigen Dingen und wenn ich die Zügel nicht selber in die Hand nehmen kann. Also zum Beispiel in einem Wartezimmer – naheliegend. Oder bis die Waschmaschine ausgeschleudert hat. Oder bis die Pasta al dente sind. Nun, ich meine eben auch nicht solche nebensächliche Dinge. Ich spreche von beispielsweise Problemen in der Arbeitswelt, wo ein Anruf oder ein Mail weiterhelfen könnte. Abwarten bis sich auf der Gegenseite was tut ? Viel zu anstrengend. Oder bei zwischenmenschlichen Unstimmigkeiten, welche früher oder später sowieso besser angesprochen werden. Anstelle darauf zu hoffen und warten, dass das Gegenüber den ersten Schritt macht, agiere ich lieber selber. Man merkt’s, aufschieben ist so gar nicht mein Ding. Denn, irgendwann ist es zu spät. Der Urspung meines effizienten Handelns liegt in schicksalshaften Erfahrungen – viel zu frühe Verluste von ganz nahen Menschen, wo es doch noch so viel hätte zu sagen gegeben.
Zurück zum Zitat. Und wenn doch mal warten, dann bitte mit Kafi ! Das würde dann wenigstens zu 100 Prozent zu mir passen, denn ich bin überhaupt keine Tee-Trinkerin. Was mir kürzlich beim Küchenschränke aufräumen übrigens deutlich vor Augen geführt wurde (siehe Facebook-Foto zu diesem Kafi-Blog). Ist eigentlich gut nachvollziehbar, dass ich als Kafi-Junkie unser Tee-Sortiment nicht wirklich im Griff habe. Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass wir seit Ablaufdatum jenes ominösen Tee-Beutelchens bereits zweimal umgezogen sind – und ich beide Male anwesend und auch tatkräftig mit dabei war – und gar jeweils im Besonderen in der Küche…

Sprüche, welche indess punktgenau auf mich zutreffen, sind zum Beispiel;
„Geht nicht, gibt’s nicht“. Oder;„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“. Und;
„Sag’ niemals nie“…dass ich doch noch den Weg zum Tee finde ? Warten wir’s ab.

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