21.05.14

von / Mittwoch, 21 Mai 2014 / Veröffentlicht inBlog

Nostalgische Gefühle – ausgelöst wurden diese kürzlich beim Flanieren auf dem BEA-Gelände (die BEA ist für Berner, was für die Zürcher in etwa die ZÜSPA, nehm’ ich an). Nach über einem Jahrzehnt der mehrheitlichen Abstinenz (da noch ohne Familie – und halt nicht grad um die Ecke, passte es nie wirklich ins Programm) wiederholt sich dieses leicht emotionelle Schauspiel für mich mittlerweile wieder jährlich. Und zwar deshalb, weil bei meinem Nachwuchs nun mit grosser Begeisterung junge Hündli, gebrannte Mandeln, Karussell und Putschauto auf dem Programm stehen (letzteres zum Leidwesen der Grossen..wie kann man nur als Nicht-mehr-Teenager an unnatürlich erzwungenen Verrenkungen zwecks Schützen des Nackens Spass haben !?). Verbunden mit den Stand-Besuchen von eigenen Familien-Mitgliedern zum Gsprächlen und einer Messe-Wurst stimmt’s aber dann jeweils unterm Strich für alle Beteiligten.

Dieses Jahr spielte zudem eine Brise Reko mit; das DrüRadKafi an der BEA – why not ?! Bei Recherchen in allen Richtungen kommen mir aber auch ein paar Misstöne zu Ohren. Stichwort Parkplatz. Die Felder sind gestutzt, die Verkehrs-Kadetten stehen parat. Soweit so gut. Wieso aber lassen die einen nicht passieren, obwohl man im Vorbeifahren hier und dort freie Parkplätze sieht ?! Deren Antwort; es müssten Plätze für die Aussteller freigehalten werden, welche diese bezahlt hätten. Tönt plausibel. Aus Internas weiss ich, dass die PP-Miete unglaublich hoch ist..und dass es passieren kann, dass der zugewiesene Parkplatz halt auch mal derjenige für Gummistiefel am geeignetsten ist..Freude herrscht da bei den von Kopf bis eben Fuss herausgepützleten AusstellerInnen…! Optisch aber geht das doch bestimmt viel besser; wieso wird dann zum Beispiel nicht einfach ein Sektor fürs BEA-arbeitende Volk fix angeschrieben und zugeteilt, sodass auch für Herr und Frau Schweizer schon von weit her klar ist, dass weder säuseln noch schimpfen beim VerkehrsKadetten helfen…!?! Und um seitens der AusstellerInnen diese bei Laune zu halten, würde zum Beispiel sicher helfen, wenn eine hundsgewöhnliche Kopie – also ein einzelnes Blatt Papier – im Messe-Sekretariat nicht zu satten 1 Franken 80 zu haben wäre…

Eine BEA-Teilnahme will also sicher gut überlegt sein, da grad Bürokratie und Fixkosten vermutlich nicht zu unterschätzen sind.
Der Reiz zu Nostalgie – mit meinem ebenso nostalgischen Wägeli – jedoch ist aber schon sehr gross…!

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