21.05.19

von / Dienstag, 21 Mai 2019 / Veröffentlicht inKalender

Mein amerikanisches Kafi-Erlebnis. Wer meine Instagram-Stories während den Frühlingsferien mitverfolgt hat, der weiss; die Bilanz ist durchzogen. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch. Oder schlicht falsch. Tatsächlich hatte ich mir im Vorfeld ausgemalt, wie ich zumindest bei jeder grösseren Ortschaft bestimmt zu einem tollen Cappuccino kommen würde. Das war denn auch ab cirka Tag 7 so – bei Starbucks. Nicht supertoll, aber ordentlich – und verlässlich, im Vergleich zu den vorangehenden Tagen. Einen anderen Kafi-Shop mit Potential gab’s schlicht nicht auf dem Lande. Was mir eben nach einer gewissen Zeit on the road auch irgendwie einleuchtete. Im Outback gibt’s ja auch sonst nix – keinen Dorfplatz, kein Fussballfeld, nichts, wo man sich so trifft. Da gibt’s auch keine Kafi-Kunden – ausser vielleicht ein paar Touristen. Und von welchen vermutlich im Verhältnis 1:20 so gerne Cappuccino mag wie ich (natürlich am liebsten mit Latte Art, denn dann stimmt auch die Milch-Konsistenz…).
In den Städten wurde es dann logischerweise besser, aber manchmal griff ich dennoch daneben. Ich war ja nicht auf Kafi-Reise – und meine Family schon gar nicht – also war die Auswahl aufs „Im-Vorbeigehen-an-einem-optisch-vielversprechenden-Kafi-Shop“ beschränkt.
In New York dann, als meine Cappuccino-Laune auf den Null-Punkt sank, erbarmten sich meine Liebsten und absolvierten mit mir den einen oder anderen Umweg punkto Suche nach dem passenden Coffee Shop. Einer war übrigens ein Tipp von einem vielreisenden Familien-Mitglied, ein anderer kam aus einem unfreiwilligen Umweg auf dem Rückweg zum Hotel zustande. Und für diesen dann „Obenuse-Cappuccino“ (siehe Instagram-Bild zum Kafi-Blog-Hinweis) musste ich extra nochmals vorbei für einen weiteren am nächsten Tag. Und eben ohne Murren der Family – wie lieb !

Am meisten irritiert mich immer noch, dass fast immer eine wirklich tolle (und teure) Siebträger-Maschine hinter der Theke stand…offenbar wird da der Ausbildung zum Barista vielfach (noch) keinen allzu grossen Wert beigemessen. Aber dies kann einem zuweilen hier in der Schweiz ja genauso passieren…

…well then coffeelovers – I say, cheers DrüRad-Cappuccino ;-)

OBEN