23.10.19

von / Mittwoch, 23 Oktober 2019 / Veröffentlicht inBlog

Morgenstund hat Gold im Mund. Wer mich kennt, der weiss, ich zähle eigentlich zum Schlaftyp der Eulen, nicht zu jenen der Lerchen. Und dennoch kann ich dem frühen Morgen auch Gutes abgewinnen, insbesondere punkto Kafiwägeli-Business. Zum Beispiel gestern. Obwohl unterirdisch früh – um 4 Uhr – der Wecker schellt, freue ich mich auf den heutigen Event. Denn, bis in Zürichs Norden nach Dietlikon wäre es im normalen Morgen-Verkehr eine unglaublich anstrengende Fahrt mit meinem ach so gemütlich langsamen Piaggio-Wägeli. Einfach mal so zum Vergleich; mein Dreirädler schafft mit seinem Gewicht den Dolder-Stutz hoch Richtung Gockhausen mit gerade mal 13 km/h – mit Gashebel voll am Anschlag, wohlverstanden ! Extra heute notiert. Also gelobe ich mir die frühe Uhrzeit, wo bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen die Ampeln noch im gelben Blink-Modus stehen. Und ich die rund 22 Kilometer eben in einer dann äusserst passablen Zeit und sozusagen mit null Verkehr schaffe. Ich zähle bis zum Bürkliplatz gerade mal drei Autos. Man könnte sagen, freie Fahrt !
Auch für meinen wöchentlichen Sihlcity Märt schleiche ich mich aus dem Haus, wenn der Rest der Family noch schläft. Ein weiterer Vorteil; den Tag ganz in Ruhe und ohne Hektik zu starten. Denn wie erwähnt, ich bin eine Eule und eigentlich viel aufnahmefähiger abends denn morgens…

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