24.04.20

von / Freitag, 24 April 2020 / Veröffentlicht inBlog

Immer noch herrscht die Corona-Krise.
Mittlerweile befinden wir uns Ende der Woche 6. Glücklicherweise stehen erste Lockerungen kurz bevor, weitere sind angedacht. Den Coiffeur brauch’ ich übrigens persönlich nicht an erster Stelle – mein Natur-Blond-Grau erstrahlt wie eh und je. Und, die Kids gehen bald wieder zur Schule, yeah ! Yeah deshalb, weil der Tag dann wieder klarere Strukturen erhält, die Langeweile weiter verkürzt wird und mit allen Gspändlis endlich wieder abgemacht werden kann. Das intensive und auf weiten Strecken doch recht harmonische Familienleben hingegen werde ich vermissen. Ich finde auch, jeder hat bis dato einiges über sich dazugelernt – und vorallem die Kids haben endlich herausgefunden, dass es grössere ernsthafte und kleinere unwichtige Probleme gibt – und dass tatsächlich stets verschiedene Wege zum Ziel führen – und dass die Eltern doch einiges an Hausarbeit leisten, normalerweise in deren Abwesenheit…sie haben übrigens noch nie so viel im Haushalt mitgeholfen wie in dieser Zeit. Mittlerweile ohne grosse Motz-Tiraden, und oft gar freiwillig. Grad nochmals ein Yeah !
Ich persönlich habe ich mich bis jetzt noch nicht allzu grossen mentalen Herausforderungen stellen müssen. Wer meine Lebensgeschichte kennt, der weiss, eine Corona-Krise ist nichts gegen das, was ich bereits in meinem persönlichen Lebens-Rucksack mittrage. Aber, dennoch verliere ich ab und an doch meine Balance. Dann, wenn’s grad nicht so harmonisch läuft und die Kids den Bogen mal wieder zu sehr überspannen. Bei einer 4,5-Zimmer-Wohnung im dritten Stock ohne eigenen Garten passiert das natürlich. Hierzu muss ich feststellen, dass unsere bewusst gewählte Lebensform der eher kleinen Wohnfläche – weil normalerweise gerne und oft unterwegs – in der aktuellen Lage definitiv nachteilig ist. Aber, wer rechnet schon mit Corona ! Nun, es wird ja auch wieder ein Leben nach dem Virus geben !
Zurück zum überspannten Bogen und meiner fehlenden Balance; die gerät in Schieflage, weil ich nebenbei mit ein paar gesundheitlichen Defizite kämpfe. Diese fingen zwar bereits vor Corona an, aber eventuell tut die Quarantäne das seinige noch dazu…?! Da sind zum Beispiel meine täglichen Gelenksschmerzen in der Hüfte und der linken Schulter. Erstere bestehen bereits seit Ende des letzten Jahres. Und wollen einfach nicht von mir weichen. An fehlender Bewegung, wie man meinen könnte, liegt es jedenfalls nicht (siehe Kafi-Blog vom 07.04.). Ein Osteopathie-Termin ist vereinbart.
Im Weiteren beschäftigt mich meine unfassbar trockene Haut. Erste Symptome hatte ich schon im Januar. Und zwar ist dies meines Erachtens nicht einfach auf die übliche winterliche Trockenheit zurückzuführen. Das unaufhörliche Jucken endet jeweils in gar blutigen Kratzspuren. Bis heute – und es „befällt“ mittlerweile rund einmal pro Woche eine andere Körperstelle. Jegliche Gegenmassnahmen fruchten nur minimal. Nun, auch der Hautarzt-Termin steht. Danach werde ich dann gerne mal meinen Coiffeur kontaktieren, fürs Waschen-Schneiden-Fönen.

Der Lockdown kann gerne weiter gelockert werden, Corona vollends verduften.

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