28.05.18

von / Montag, 28 Mai 2018 / Veröffentlicht inBlog

Eine Woche am Limit, aus technischer und gesundheitlicher Sicht. Anfangen tut alles noch wunderbar, schliesslich ist es das Pfingst-Wochenende, bei welchem wir uns bei meiner Familie in Frankreich wunderbar erholen. Kaum aber zurück und mit argem Kratzen im Hals bröckelt die Gesundheit und es geht bereits am Dienstag steil bergab. In meiner „Begleitung“ punkto Angeschlagenheit der Sohnemann – ein zusätzlicher Patient grad auch nicht wirklich gäbig. Der Arztbesuch wird unumgänglich – ich komme denn auch mit Antibiotika im Gepäck retour, direkt aufs Sofa. Der Junior zwar ohne starke Medikamente, aber auch sofa-lägrig.
Und wie es das so auf sich hat mit der Selbständigkeit – ein Ausfall liegt nicht drin. Also Zähne zusammenbeissen und tags darauf ab zum Sihlcity-Märt. Immerhin herrscht dort das allererste Mal durchwegs schönes Wetter !
Freitags geht’s gesundheitlich deutlich bergauf – fürs kommende Street Food Festival also doch nicht allzu schlechte Aussichten. Ich organisiere und atme tief durch. Und sodann samstags, kaum installiert in der Hardturmbrache, dampft’s auch gleich los. Der Hitze-Medikament-Cocktail gepaart mit meinem halbleeren Energie-Level machen mir denn doch ziemlich zu schaffen, beim Vollgas-Schaffen. Und als wär’s nicht schon anstrengend genug, fängt ein Stromunterbruch-Marathon über mehrere Stunden an. Sicherung raus, wieder rein. Wieder raus, wieder rein. Alle Hilferufe bleiben vorerst unbeantwortet, mangels verfügbarem Personal. Das Resultat; Dutzende Kafis brechen während der Zubereitung ab, und landen im Ausguss. Dort vermag das Wasserhähneli dem Hin-und-Her-Pumpen-Druck nicht Stand halten und gibt den Geist auf. Dampfen tut mittlerweile auch mein Kopf. Zum Ende hin wird endlich das Stromausfall-Problem gelöst – mein Unmut löst sich indes nicht mehr bis zum Betriebs-Schluss. Da bringt mich das Uber-App, über welches ich ein Taxi ordern und nicht klappen will, nicht mehr aus der Fassung. Ein normales Taxi tut’s dann – teurer – auch. Hauptsache nach Hause. Der zweite Tag bleibt infolge Schlaf- und Energie-Mangel kräftezehrend.
Ich rufe mir in Erinnerung; alle und alles ist irgendwo limitiert, auch das Leben. Make the best of it !

OBEN